Punktesuche im In- und Ausland

Punktesuche im In- und Ausland

Nach der Saison ist vor der Saison…oder wie? Jedes Jahr im Frühjahr beginnt er wieder aufs Neue – der Run auf die besten FIS-Punkte. So hat es auch mich in den letzten zwei Wochen von Nauders in Tirol über Garmisch (GER), Gaal (STMK) und Golte (SLO) nach Monte Pora (ITA), Dienten (SBG) und Krvavec (SLO) verschlagen, um mir eine gute Ausgangsposition für nächstes Jahr zu schaffen. Doch wofür das alles? Für die Startreihenfolge bei Weltcup-Rennen gibt es eine eigene Liste der FIS, die sogenannte Weltcup-Startliste. Im Super-G liege ich laut dieser Liste auf Platz 32. Das heißt, ich werde aller Voraussicht nach nächstes Jahr bei den ersten Rennen nicht in den Top-30 starten dürfen. Ab Startnummer 31 starten wir Läuferinnen dann nach FIS-Punkten gereiht. Diese Punkte werden bei jedem Rennen der FIS mit Hilfe eines sehr komplizierten Schlüssels ausgerechnet. Dabei gilt es diese nicht zu sammeln, denn je niedriger die FIS-Punkte desto besser ist die Läuferin in der Weltrangliste. Die besten zwei Ergebnisse werden dann zusammengezählt und durch zwei dividiert: dann erhält man den Punkte-Schnitt. Da ich mir in Garmisch bei den deutschen und in Krvavec bei den slowenischen Meisterschaften jeweils den Sieg holen konnte, hab ich jeweils sehr gut gepunktet und werde nächstes Jahr gleich nach den Top-30 ins Rennen gehen! Die nächste Chance noch einmal gut zu punkten gibt’s am Donnerstag bei den österreichischen Meisterschaften im Pitztal.

2017-12-05T22:15:49+00:00 By |0 Kommentare